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Budgettarife richtig dimensionieren: Was funktioniert bei welcher Betriebsgröße?

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Rolf S.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@r-schneider)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#70]

Hallo zusammen,

ich begleite gerade mehrere Unternehmen bei der Tarifauswahl und stelle fest, dass es große Unterschiede gibt, wie die verschiedenen Versicherer ihre Budgettarife für unterschiedliche Unternehmensgrößen schneiden. Der eine Anbieter bietet bei 80 Mitarbeitern schon hochwertige Leistungen im Bereich Zahnersatz und Sehhilfen an, der andere hat dort sehr restriktive Grenzen.

My Frage: Habt ihr konkrete Erfahrungen gemacht, welche Budgethöhen und Tarifmodelle bei kleinen (unter 50 MA), mittleren (50-200 MA) und größeren Betrieben (über 200 MA) am besten ankommen? Wie sehr unterscheiden sich die Versicherer tatsächlich in ihrer Leistungstiefe, wenn man Budgets von beispielsweise 600-800 Euro pro Jahr vergleicht?

Mich interessieren weniger die Kataloge, sondern echte Erfahrungen: Wo sparen sich Unternehmen selbst Geld durch geschickte Tarifwahl und wo zahlen sie unwissentlich drauf? Gibt es Versicherer, die bei bestimmten Größen einfach besser passen als andere?


4 Antworten
Markus W.
Beiträge: 21
(@markus87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Danke für die praktischen Tipps hier. Ich arbeite bei einem Projektmanagement-Betrieb mit ca. 35 Leuten und frage mich gerade, ob wir überhaupt in eine richtige bKV passen oder eher ein einfacheres Modell nehmen sollten. Nach dem, was ich hier lese, sind wir wahrscheinlich auch so ein Fall, wo die Versicherer ungünstiger kalkulieren.


Antwort
Klaus M.
Beiträge: 2
(@klaus_1956)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Sehr gute Beobachtung, Rolf. Ich hab das ähnlich erlebt: Bei Betrieben unter 50 Mitarbeitern rechnen manche Versicherer deutlich ungünstiger, weil der Verwaltungsaufwand nicht sinkt. Meine Erkenntnis aus Dutzenden Implementierungen – bei unter 100 MA sollte man auf Versicherer setzen, die pauschale Budgets anbieten, nicht zu viele individuelle Wahlmöglichkeiten. Das spart ihnen Aufwand, sie kalkulieren großzügiger. Bei 100-200 MA öffnen sich plötzlich ganz andere Tarife, da lohnen sich die Premium-Modelle eher. Über 200: da spielen auch Risikozuschläge eine untergeordnete Rolle. Die steuerliche Behandlung ist dabei identisch, aber die Gewinnmarge unterscheidet sich erheblich. Ich hatte da mal einen Thread zu den steuerlichen Aspekten – das ist unabhängig von der Größe, aber die Kalkulation der Versicherer unterscheidet sich deutlich.


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Helmut B.
Beiträge: 19
(@helmutbraun)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Interessant zu sehen, wie die Märkte in den letzten Jahren auseinandergegangen sind. Früher waren die Unterschiede kleiner. Rolf, aus deiner Perspektive mit vielen Projekten: Lohnt es sich, bei der Tarifwahl auch Betriebsgröße-übergreifend zu vergleichen, oder sollte man sich auf Peer-Unternehmen beschränken?


Antwort
Stefan B.
Beiträge: 0
(@s-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bei unseren 120 Mitarbeitern war das ein wichtiger Punkt. Wir liegen da irgendwie in der Grauzone – zu klein für die Top-Anbieter, zu groß für die günstigen Einsteigermodelle. Nach mehreren Anfragen hat sich für uns herausgestellt, dass zwei spezialisierte Versicherer deutlich flexiblere Budgets angeboten haben als die großen. Besonders bei Zahnersatz konnten wir das Doppelte abdecken. Das war aber auch mit viel Recherche verbunden. Gibt es da eigentlich Best Practices oder hast du bestimmte Versicherer, die bei dieser Größe konsistent gut performen?


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