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Herbstplanung 2024: Wie steuert ihr Budget-Ausfallrisiken bei Kündigungen?

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Thomas M.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@thomas87)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#104]

Hallo zusammen,

wir stehen jetzt im September und ich merke, dass sich bei uns wieder eine Kündigungswelle abzeichnet – drei langjährige Mitarbeiter sind weg, zwei weitere signalisieren Unzufriedenheit. Das Problem: Bei unserem Budgettarif haben wir für diese Mitarbeiter bereits für das ganze Jahr eingeplant, jetzt ist Geld "verbrannt".

Mich interessiert konkret: Wie kalkuliert ihr dieses Ausfallrisiko in eure bKV-Planung ein? Habt ihr Klauseln mit euren Versicherern, die es erlauben, bei Fluktuation schneller nachzusteuern? Und wie kommuniziert ihr das intern – ist die bKV bei euch überhaupt ein Retention-Faktor, oder wird sie von Kündigern ignoriert?

Ich bin gerade dabei, unsere bKV-Strategie für das nächste Jahr zu überdenken. Vielleicht laufe ich auch einfach gegen eine strukturelle Realität des Mittelstands an, aber ich würde gerne von euren Erfahrungen lernen, bevor wir die Konditionen neu verhandeln.

Danke für Input!


2 Antworten
Klaus W.
Beiträge: 9
(@klausweinmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Thomas, gute Beobachtung. Ich bin gerade zurück in der HR-Welt und habe das in meinen früheren Jahren auch anders gesehen – damals war bKV noch deutlich starrer. Heute würde ich folgendes empfehlen:

Bei modernen Budgettarifen gibt es oft Quoten-Regelungen: Du vereinbarst mit dem Versicherer z.B., dass dein Budget an tatsächlich versicherte Mitarbeiter gekoppelt ist. Monatliche oder quartalsweise Anpassungen sind da Standard geworden. Das ist de facto eine Versicherung gegen Fluktuation.

Zum Retention-Faktor: Ehrlich gesagt – die bKV allein hält niemanden. Aber sie ist ein Signal. Wenn ihr sie gut kommuniziert und Mitarbeiter sie aktiv nutzen, werden Kündigungen bewusster getroffen. Das habe ich in meinem letzten Thread auch so wahrgenommen.

Mein Rat: Nutzt den September für ein echtes Gespräch mit eurem Versicherer. Flexible Quotes sind heute Standard.


Antwort
Stefan B.
Beiträge: 0
(@s-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bei uns mit 120 MA ähnliches Problem. Wir haben das gelöst, indem wir bewusst mit einem kleineren Pro-Kopf-Budget geplant haben – so ist die Quote immer leicht positiv, auch wenn Leute gehen. Klingt konservativ, aber spart Ärger.

Zu deinem Retention-Punkt: Bei uns nutzen die Loyalen ihre Leistungen deutlich intensiver. Das kann man messen. Die, die gehen, haben oft schon mental gekündigt und kümmern sich nicht um die bKV. Das heißt umgekehrt aber auch: Eine gute bKV schafft Bindung bei denen, die bleiben wollen – das ist der echte Effekt.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einer anbieterübergreifenden Beratung - hat mir viel Zeit gespart, weil ich nicht jeden Versicherer einzeln durchforsten musste. Der Berater konnte mir konkret zeigen, welche Tarife zu meiner Situation passen und wo ich am meisten sparen kann. Würde ich jedem empfehlen, der unsicher ist. Beratung zum bkV-Budgettarif


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