Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade damit, wie wir unsere bKV noch stärker für präventive Maßnahmen einsetzen können. Bisher haben wir vor allem die klassischen Leistungen wie Zahnersatz und Sehhilfen im Blick, aber mir ist aufgefallen, dass viele Mitarbeiter die Vorsorgeuntersuchungen gar nicht richtig nutzen.
In meinen 20 Jahren in der Personalwirtschaft habe ich gemerkt: Eine gute bKV funktioniert nur, wenn die Leute auch wissen, was drin steckt. Wir haben jetzt überlegt, ob wir gezielt Kurse zur Prävention über die bKV anbieten – Rückenschule, Stressmanagement, Ernährungsberatung. Das könnte ja auch die Fehlzeiten senken und das Betriebsklima verbessern.
Wie macht ihr das bei euch? Habt ihr schon konkrete Erfahrungen mit präventiven Angeboten im Rahmen eurer bKV gemacht? Welche Leistungen werden von den Mitarbeitern tatsächlich angenommen? Und – ganz praktisch – wie kommuniziert ihr das im Unternehmen, damit es auch ankommt?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Guter Punkt, Klaus. Präventionsleistungen sind für uns auch ein wichtiges Thema geworden. Wir haben festgestellt, dass viele Mitarbeiter die grundsätzlichen Leistungen kennen, aber nicht wissen, wie sie diese kombinieren können – besonders bei Budgettarifen, wo man ja mit der Jahresleistung haushalten muss.
Bei uns funktioniert es am besten, wenn wir die präventiven Angebote direkt mit den Budgetplanungs-Gesprächen verknüpfen. So können Mitarbeiter z.B. im Sommer gezielt überlegen: Nehme ich jetzt schon den Zahnarzt zur Prophylaxe oder spar ich mir das Budget noch für später? Das schafft mehr Bewusstsein für die Gesamtgesundheit.
Wir haben auch gemerkt, dass digitale Gesundheitskurse online deutlich besser angenommen werden als Vor-Ort-Angebote – weniger organisatorischer Aufwand für die Leute. Psychologische Beratung und Rückenschule sind unsere Top-Leistungen im Präventionsbereich.
Ja, das sehe ich ähnlich wie Stefan. Die Kommunikation ist entscheidend – viele Arbeitgeber stellen die Leistungen bereit, erklären sie dann aber nicht ausreichend.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mir die Angebote von mehreren Anbietern vergleichen zu lassen. Bei mir hat ein anbieterübergreifender Berater wirklich Klarheit geschaffen, welche Leistungen mir wichtig sind und wo ich tatsächlich sparen kann. Das erspart dir viel Zeit beim Wühlen durch all die Tarife. Beratung zum bkV-Budgettarif
Klaus, sehr gute Frage! Bei uns hat sich gezeigt, dass die Kommunikation wirklich das A und O ist. Wir haben mit unserem Versicherer ein kleines Infosheet erstellt und das regelmäßig im Intranet hochgeladen – mit konkreten Beispielen, was die Leute im Jahr nutzen können.
Bei den präventiven Leistungen machen wir gute Erfahrungen mit Fitnesskursen und Ergonomie-Workshops. Die werden relativ gut angenommen, vor allem wenn sie direkt im Betrieb stattfinden. Zahnprophylaxe und Vorsorgeuntersuchungen werden dagegen deutlich weniger in Anspruch genommen – das ist tatsächlich ein Kommunikationsproblem.
Mein Tipp: Macht es einfach und niedrigschwellig. Und vielleicht ein kleines Anreiz-System, z.B. mit noch besseren Konditionen für regelmäßige Vorsorge. Das hat bei uns zumindest die Quote gehoben.