Moin zusammen,
nach 30 Jahren in der Personalwirtschaft habe ich viel über Mitarbeiterbindung gelernt – und in den letzten Jahren beobachte ich, wie wichtig die bKV dabei geworden ist. Nicht nur als Benefit, sondern als echtes Signal: "Wir investieren in dich."
Ich interessiere mich für eure konkreten Beispiele: Habt ihr Situationen erlebt, wo eine gut ausgestattete bKV tatsächlich den Unterschied gemacht hat? Vielleicht ein Mitarbeiter, der gehen wollte und dann doch geblieben ist? Oder umgekehrt – wo hat die bKV nicht geholfen?
Mich reizt besonders die psychologische Seite: Wie nehmen eure Mitarbeiter das wahr? Ist es eher ein "nice-to-have" oder nutzen sie das aktiv und fühlen sich wertgeschätzt? Und für kleinere Unternehmen – macht eine bKV da überhaupt noch Sinn, wenn das Budget klein ist?
Suche ehrliche Erfahrungen, keine Verkaufsargumente. Danke!
Helmut B., das ist ne interessante Perspektive. Ich merk bei uns im Team tatsächlich, dass die bKV wahrgenommen wird – aber eher praktisch als emotional. Konkret: Wenn jemand zum Zahnarzt muss und die 500 Euro Budget nutzen kann, spart er sich die nervige Entscheidung "selber zahlen oder nicht". Das entlastet.
Bei mir persönlich hat's mehr Gewicht bekommen, seit ich regelmäßiger zum Physio gehe. Ohne das Budget würde ich wahrscheinlich öfter drauf verzichten. Ob das jemanden hält, der gehen will – da bin ich skeptisch. Ich denke, bei der Entscheidung "bleiben oder gehen" spielen andere Faktoren wie Führung und Perspektiven eine größere Rolle.
Das "Wir investieren in dich"-Signal funktioniert meiner Meinung nach mehr bei der Onboarding, nicht beim Halten. Für kleinere Unternehmen würde ich sagen: Ein bescheidenes Budget ist besser als keins, aber nur wenn es auch kommuniziert wird. Sonst nutzt's nix.