Hallo zusammen,
ich steige nach längerer beruflicher Pause gerade wieder ein und beschäftige mich zum ersten Mal ernsthaft mit betrieblicher Krankenversicherung. Mir ist klar, dass es bei den Budgettarifen nicht nur um das Gesundheitsbudget selbst geht, sondern auch um die laufenden Kosten für den Arbeitgeber, die steuerliche Behandlung und die praktische Umsetzung in der Personalabrechnung.
Gerade im September schaue ich mir das Thema etwas intensiver an, weil viele Entscheidungen ja vor dem Jahreswechsel vorbereitet werden. Was mich konkret interessiert: Wie kalkuliert ihr die monatlichen oder jährlichen Kosten pro Mitarbeiter realistisch, wenn man Verwaltung, Steuern und mögliche Schwankungen mitdenkt? Gibt es aus eurer Sicht Finanzierungsmodelle, die im Alltag wirklich gut funktionieren, ohne dass es für den Arbeitgeber zu kompliziert wird?
Mich würde auch interessieren, ob ihr bei der Einführung eher mit einem festen Budget pro Kopf arbeitet oder ob es sinnvolle Staffelungen gibt. Und wie handhabt ihr das steuerlich, damit später keine Überraschungen entstehen? Ich lese mich zwar gerade ein, aber in der Praxis ist es oft doch etwas anders als auf dem Papier.
Freue mich über ehrliche Erfahrungen und auch gern über Hinweise, worauf man bei den ersten Gesprächen mit Anbietern achten sollte.
Ich würde vor allem auf einfache Abläufe achten. Bei meinem Budgettarif war die Nutzung okay, aber wenn die Abrechnung unnötig kompliziert ist, bringt das im Alltag wenig.
Aus meiner Sicht sollte man zuerst sauber trennen: Leistungsbudget, Verwaltungskosten und den Aufwand in der Lohnabrechnung. Viele schauen nur auf die Prämie pro Kopf und wundern sich später über die Nebenkosten.