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Wechsel von Einzelversicherung zur bKV: Wie beraten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter richtig?

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Helmut B.
Beiträge: 7
Themenstarter
(@h-boenisch)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#87]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit meiner Pensionierung intensiv mit der Frage, wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter beim Übergang von privaten Einzelversicherungen zu einer betrieblichen Krankenversicherung beraten sollten. Das war früher in meiner Personalverwaltungspraxis oft ein heikles Thema.

Mir geht es konkret um folgende Punkte: Wie erklärt man den Mitarbeitern, dass eine bKV mit Budgettarif zwar neue Vorteile bringt (Arbeitgeberzuschuss, Planbarkeit), aber auch andere Logiken hat als ihre gewohnte Vollversicherung? Viele Mitarbeiter sind verunsichert, wenn sie plötzlich selbst mitverantworten sollen, wie sie ihre Gesundheitsleistungen im Jahresbudget einteilen.

Habt ihr konkrete Tipps, wie man diese Übergangskommunikation strukturiert? Macht es Sinn, Vorher-nachher-Vergleiche zu machen? Und wie geht ihr damit um, wenn ein Mitarbeiter skeptisch ist und lieber seine alte Versicherung behalten möchte?

Freue mich auf eure Erfahrungen aus der Praxis!


1 Antwort
Markus W.
Beiträge: 1
(@markuswerner)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Helmut B.,

danke für diese wichtige Frage! Bei uns in der Firma haben wir das ähnlich gehandhabt. Was wirklich geholfen hat, war eine ausführliche Informationsveranstaltung mit konkreten Beispielrechnungen. Viele Mitarbeiter verstehen erst, wenn sie sehen: "Im Monat zahlt der Chef X Euro rein, und DU entscheidest, ob du das für Zahnarzt oder Brille nutzt."

Zu deinem Punkt mit den Skeptikern – bei uns gab's da auch welche. Wir haben ihnen angeboten, die Rechnung selbst zu machen: alte Police mit echten Rechnungen vom letzten Jahr versus neue bKV-Budgets. Das hat meistens gezogen. Viele haben gemerkt, dass der Arbeitgeberzuschuss den Eigenanteil senkt.

Was ich wichtig finde: Klar machen, dass bei der bKV die Selbstverantwortung größer ist – das ist ehrlicher als so zu tun, als wäre alles wie vorher. Und mit hartgesottenen Gegnern hab ich einfach akzeptiert, dass nicht alle sofort mitziehen wollen. Mit der Zeit steigen dann doch die meisten um.

Wie habt ihr das bei euch gemacht?

Markus W.


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