Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir stehen gerade vor einer interessanten Situation in unserem Unternehmen (ca. 85 MA). Bisher lief unsere bKV zum Kalenderjahr, aber wir planen jetzt eine Umstellung auf das Geschäftsjahr (Januar bis Dezember bleibt, aber wir verschieben die Abrechnungslogik intern). Das bedeutet: Der August ist ein kritischer Monat für die Umplanung.
Meine Fragen:
1. Wie habt ihr so eine Umstellung kommuniziert, ohne dass Mitarbeiter verwirrt sind?
2. Sollten wir die August-Budgets schon nach neuem Muster kalkulieren oder noch nach altem Schema?
3. Habt ihr bei der Umstellung auch die Tarifstruktur angepasst – z.B. um einzelne Leistungen zu optimieren?
Ich bin gespannt auf Erfahrungen aus dem Mittelstand. Bei uns war die bisherige bKV eigentlich solide, aber die Geschäftsjahr-Anpassung ist eine Gelegenheit, auch mal kritisch zu hinterfragen, ob die Verteilung noch passt.
Danke schon mal!
Hallo Werner, wir hatten ähnliches vor zwei Jahren. Unser Tipp: August ist perfekt dafür, weil die Sommeraktivitäten (Zahnbehandlungen, Sehhilfen) zum Jahresende hin abflauen und du noch Zeit für Anpassungen hast. Wir haben die Mitarbeiter in drei einfachen Info-Sessions aufgeklärt – Timing war wichtig. Die Tarifanpassung haben wir erst zum 1.1. gemacht, nicht schon ab August. Doppelverwirrung vermeiden! Was die Leistungen angeht: Schau dir an, was in den letzten zwei Jahren wirklich genutzt wurde. Bei uns zeigten sich schnell Lücken bei Prävention und Sehhilfen.
Ja, absolut – August zum Nachjustieren nutzen ist clever.