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Budgettarif-Kommunikation: Wie erkläre ich Mitarbeitern den Mehrwert transparent?

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Thomas M.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@thomas87)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#92]

Hallo zusammen,

wir sind dabei, unsere bKV mit Budgettarifen neu zu strukturieren und ich stoße dabei auf eine Herausforderung, die ich so in der Literatur nicht gut adressiert sehe: Wie vermittle ich den Mitarbeitern den echten Mehrwert, ohne dabei zu marktschreierisch zu wirken?

Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Kollegen Budgettarife zunächst skeptisch sehen – sie verstehen nicht, warum sie ein jährliches Budget haben sollten statt einfach ihre Leistungen über die GKV zu nutzen. Und ehrlich gesagt: Einige ihrer Bedenken sind berechtigt.

Meine Frage: Wie kommuniziert ihr intern so, dass Mitarbeiter wirklich verstehen, welche Leistungen für sie persönlich sinnvoll sind und wo das Budget echte Entlastung bringt – ohne dabei in die Falle zu tappen, dass nur die "Supernutzer" es ausreizen und andere sich übergangen fühlen?

Wir haben etwa 90 Mitarbeiter unterschiedlicher Altersgruppen. Für manche macht Zahnersatz Sinn, für andere eher Sehhilfen oder Wellness. Wie handhabt ihr diese Heterogenität in der Vermittlung?


1 Antwort
Klaus W.
Beiträge: 9
(@klausweinmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Thomas M.,

das ist wirklich eine gute Frage, die ich so ähnlich auch bei meinem Wiedereinstieg in der HR gestellt bekommen habe. Meine Erfahrung: Die Skepsis kommt oft daher, dass Mitarbeiter die Budgets zu abstrakt wahrnehmen.

Was bei uns gut funktioniert hat, war eine sehr individuelle Herangehensweise. Wir haben kleine Workshops gemacht – nicht für alle zusammen, sondern in kleineren Gruppen nach Altersklassen. Für die jüngeren ging es viel um Zahnersatz und Sehhilfen, für ältere auch um Rückenschule und Vorsorge. Das hat deutlich besser gezogen als eine Massenveranstaltung.

Wichtig war auch, konkrete Beispiele zu rechnen: „Was kostet dich eine Brille privat – wieviel zahlt das Budget?" Das schafft Klarheit. Und ehrlich gesagt, für die „Supernutzer" ist das okay – sie führen meist zu besseren Ergebnissen in der Gesundheitsbilanz und die anderen sehen dann auch, was möglich ist.

Meine Empfehlung: Startet mit einem kurzen Umfrage, welche Leistungen überhaupt interessieren. Das signalisiert auch Augenhöhe.

VG Klaus


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