Hallo zusammen,
wir sind gerade dabei, unsere bKV bei ca. 45 Mitarbeitern neu aufzusetzen und ich stoße dabei auf eine Frage, die ich so im Forum noch nicht richtig beantwortet sehe: Wie geht ihr mit unterschiedlichen Leistungspaketen um, wenn ihr verschiedene Positionen im Unternehmen habt?
Bei uns gibt es Unterschiede zwischen Schichtarbeitern in der Produktion, kaufmännischem Personal und dem Management. Manche Kollegen haben Familie, andere sind solo. Machen wir ein einheitliches Budget für alle, oder differenziert ihr je nach Rolle? Ein pauschales Paket für alle wirkt mir zu unflexibel, aber individual tailored packages könnten administrative Albträume werden.
Wie handhaben das andere Arbeitgeber im Mittelstand? Gibt es da Best Practices, die sich bewährt haben, ohne dass es in der Buchhaltung ausartet? Interessiert mich vor allem, wie ihr die Akzeptanz bei den Mitarbeitern gehalten habt – also nicht dass es für Konflikte sorgt.
Freue mich auf Erfahrungsberichte!
Thomas B.
Hey Thomas B.,
bei uns (15 Mitarbeiter) haben wir da pragmatisch gelöst: Zwei Stufen statt vielen Einzelpaketen. Alle bekommen ein Basis-Budget, Management und kaufmännische Angestellte bekommen 20% mehr. Das ist überschaubar und wird administrativ nicht zum Alptraum.
Die wichtigste Erkenntnis für mich war: Transparenz ist alles. Wir haben klar gemacht, dass die höheren Budgets nicht willkürlich sind, sondern an Verantwortung gekoppelt. Das hat weniger Frust erzeugt, als ich dachte.
Was ich dir empfehlen würde – mach es nicht zu kompliziert beim Start. Lieber nachher nachjustieren, wenn du siehst, wo der Schuh drückt. Bei euch mit 45 Leuten würde ich ehrlich auch mit 2-3 Varianten starten. Die individuelle Lösung ist zwar flexibel, kostet dich aber ständig Zeit.
Und kleiner Tipp: Lass die Mitarbeiter am Anfang einfach mal die gleichen Budgets testen, bevor du differenzierst. Dann siehst du schneller, was wirklich gebraucht wird.
Gruß
Markus