Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, für unser mittelständisches Unternehmen mit 15 Mitarbeitern eine bKV mit Budgettarif zu prüfen. Es geht mir nicht um die Theorie, sondern um echte Praxisfälle: Was hat bei euch in der Einführung wirklich funktioniert, und wo gab es Stolpersteine?
Mich interessiert vor allem, wie ihr die Lösung im Alltag schlank gehalten habt. Also zum Beispiel: Wie viel Aufwand hatten Payroll, HR oder die externe Verwaltung wirklich? Wie habt ihr die Kosten im Blick behalten, ohne dass am Ende nur ein paar Leute Leistungen nutzen und der Rest gar nichts damit anfängt?
September ist bei uns immer ein Monat, in dem wir intern viel für das kommende Jahr vorbereiten, daher würde ich gern jetzt schon aus Erfahrungen lernen. Besonders spannend wären konkrete Beispiele aus kleineren oder mittleren Betrieben: Welche Budgethöhe war für euch sinnvoll, welche Leistungen wurden tatsächlich genutzt, und wie habt ihr das den Mitarbeitern erklärt, ohne gleich eine große Aktion daraus zu machen?
Ich suche eher pragmatische Tipps als allgemeine Aussagen. Wenn ihr bei der Einführung etwas heute anders machen würdet, würde mich das auch interessieren.
Danke schon mal!
Wir haben das bei 85 MA relativ nüchtern aufgesetzt: klare Budgetstufe, wenige Erstattungsbausteine, keine Zusatzbaustellen. Der größte Fehler wäre aus meiner Sicht, zu viel Flexibilität zu wollen, dann wird die Verwaltung unnötig teuer.
Bei uns war der Einstieg am besten, als HR und Buchhaltung vorher einmal die Prozesse durchgespielt haben. Nicht sexy, ich weiß, aber genau da entscheidet sich später, ob die bKV im Alltag nervt oder einfach läuft. Ich hatte dazu auch schon mal in einem anderen Thread zum Wechsel bei laufenden Budgets geschrieben, da ging es ähnlich um die Praxis.