Guten Tag zusammen,
ich beschäftige mich schon lange mit betrieblichen Krankenversicherungen und habe über die Jahre hinweg beobachtet, dass es bei vielen Unternehmen offenbar "tote" Leistungsposten gibt, die regelmäßig ungenutzt verfallen.
Aus meiner Erfahrung in der Personalverwaltung kenne ich das Phänomen: Ein Arbeitgeber wählt ein umfassendes Paket, die Leistungen sind gut, aber am Ende werden bestimmte Bausteine von den Mitarbeitern kaum oder gar nicht in Anspruch genommen. Das ist verschwendet Budget.
Mich interessiert Ihre praktische Erfahrung: Welche Leistungen blieben bei Ihnen regelmäßig liegen? War es vielleicht eine bestimmte Vorsorgeuntersuchung, Naturheilkunde, oder bestimmte Zahnleistungen? Und noch wichtiger: Woran lag es? Fehlende Kommunikation? Mangelndes Interesse? Zu komplizierte Abrechnung?
Ich würde gerne verstehen, wo Arbeitgeber beim Tarifdesign oft danebengeifen, um diese Erkenntnisse weitergeben zu können.
Guter Punkt, Horst M. Bei uns in der Firma ist es tatsächlich ähnlich. Die Naturheilkunde-Leistungen werden kaum genutzt, obwohl sie im Tarif enthalten sind. Ich persönlich mache das Problem auch bei mir fest: Ich weiß gar nicht so genau, was alles abgedeckt ist und welche Anträge ich stellen muss.
Was mir aufgefallen ist – es braucht regelmäßige Kommunikation. Eine einmalige Info bei der Einführung reicht nicht. Viele Kollegen vergessen einfach, dass sie noch Budget haben, oder sie wissen nicht, für was genau sie es einsetzen können.
Mein Tipp: Macht die Abrechnung simpler. Wenn ich jedes Mal erst recherchieren muss, ob eine Leistung abgedeckt ist, lass ich's bleiben. Ein kurzer digitaler Überblick mit "Was hab ich noch" wäre schon Gold wert.