Hallo zusammen,
wir stehen gerade vor der Entscheidung, unsere bKV zu wechseln und mit einem neuen Budgettarif ab September zu starten. Das Timing ist etwas knifflig, weil wir jetzt im August noch die Restbudgets des aktuellen Jahres haben und gleichzeitig die neue Police vorbereiten müssen.
Meine Fragen:
- Wie handhabt ihr den administrativen Übergang? Brauchen wir für August noch spezielle Regelungen, oder läuft das automatisch?
- Sollte man die Mitarbeiter vorher auf den Wechsel hinweisen, damit sie noch schnell Leistungen nutzen – oder führt das nur zu Chaos?
- Habt ihr bei eurer Einführung noch Punkte übersehen, die uns jetzt helfen könnten?
Wir haben 15 Leute und möchten das einfach und fair für alle gestalten. Erfahrungen aus echten Fällen wären super hilfreich.
Danke!
Markus,
da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen: Bei unserem Wechsel vor zwei Jahren sind wir genau so vorgegangen und haben ein paar Lernpunkte mitgenommen.
Zum einen die Kommunikation – wir haben den Austausch relativ transparent gemacht und den MA gesagt, dass die Leistungen gleich bleiben und der Versicherer sich "hinten" ändert. Das hat Unsicherheit gemindert.
Zum anderen die technische Abwicklung: Vertrags- und Abrechnungsart klären ist essentiell. Bei uns hat es geholfen, die Alt-Police bis zum 31.8. laufen zu lassen und die Neu-Police ab 1.9. zu starten – clean und ohne Überschneidungen. Dazu müssen dann aber alle noch ausstehenden Rechnungen bis Ende August eingereicht sein, das solltet ihr den MA vorher kommunizieren.
Und: Macht einen Check mit euerem Versicherungsansprechpartner, ob Vorsorgeuntersuchungen oder Zahnreinigungen, die im August geplant sind, noch unter der alten oder neuen Police laufen. Das verhindert Ärger im Nachgang.
Hallo Markus,
ich war letztes Jahr in einer ähnlichen Situation. Das wichtigste ist, dass ihr mit eurem neuen Versicherer klärt, wie die Alt-Budgets behandelt werden – manche akzeptieren Rechnungen bis Ende August auch noch unter der alten Police, andere nicht. Das sollte vor Vertragsabschluss schwarz auf weiß stehen.
Was die Mitarbeiter angeht: Ich würde eine kurze Info geben ("Neuer Versicherer ab 1.9., gleiches Budget, keine Leistungsänderungen"), aber nicht zu viel Drama machen. Die meisten interessiert einfach, ob ihre Zähne bezahlt werden oder nicht. Klar kommunizieren hilft mehr als Stille.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Transition selbst weniger problematisch ist als erwartet – wichtiger ist die Vorbereitung mit dem Versicherer.
Kurz gesagt: Sprecht mit beiden Versicherern (Alt und Neu) ab, wie Rechnungen behandelt werden, die im August eingehen aber erst im September bezahlt werden. Das ist der Knackpunkt. Ansonsten läuft's bei 15 MA relativ smooth – kein großer administrativer Aufwand, solange die Policies rechtzeitig da sind.