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Zahnarzt im Juli: Budget richtig kalkulieren für Restzahnersatz?

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Stefan B.
Beiträge: 32
Themenstarter
(@s-brenckmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#65]

Hallo zusammen,

ice stehe gerade vor einer praktischen Herausforderung bei uns im Unternehmen (ca. 120 MA). Zwei Mitarbeiter haben jetzt im Juli größere Zahnersatz-Maßnahmen geplant, die ihre jährlichen Budgets zu etwa 70-80% aufbrauchen würden. Das ist an sich kein Problem – nur: Beide hätten noch mehrere Monate bis Jahresende vor sich.

Meine Frage: Wie geht ihr damit um, wenn Mitarbeiter ihre Budgets früh durch einzelne größere Posten aufbrauchen? Wir nutzen einen Budgettarif mit ca. 600 Euro pro Jahr. Sollen wir von vornherein eine Art "Zahnarzt-Reserve" einkalkulieren und die Budgets entsprechend erhöhen? Oder beratet ihr eure MA einfach besser bei der zeitlichen Planung?

Mich interessiert vor allem: Wie häufig passiert das in der Praxis, und verlieren Arbeitnehmer dann die Motivation zur Gesundheitsvorsorge, wenn das Budget aufgebraucht ist? Habt ihr gute Strategien entwickelt, um solche Situationen zu vermeiden oder besser zu kommunizieren?

Gerne auch ehrliche Erfahrungen – auch wenn nicht alles perfekt läuft.

Danke!


3 Antworten
Klaus M.
Beiträge: 2
(@klaus_1956)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Interessante Konstellation. Für uns ist klar: Zahnarzt ist IMMER eine Planungsmaßnahme – nicht spontan wie ein Erkältungstermin. Das heißt, ich rate meinen HR-Kollegen, schon bei der Einführung Erwartungshaltungen zu setzen. Mit 600 Euro Jahresbudget müssen Mitarbeiter selbst wissen, dass große Zahnarztbehandlungen zu Jahresanfang oder mittelfristig geplant sein sollten. Die Alternative: Ihr erhöht das Budget, aber dann steigt natürlich eure Kostenbelastung. Budgeterhöhung nur zur Reserve für Zahnersatz ist wirtschaftlich oft nicht sinnvoll – besser eine klare Guideline für alle. Bei uns hat sich das bewährt.


Antwort
Markus W.
Beiträge: 21
(@markus87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Markus, gute Beobachtung. Bei uns in der Firma ähnliches Thema – ich selbst hatte das auch schon, dass ich mein Budget beim Zahnarzt schnell aufgebraucht hatte (wenn du mich fragst: etwas frustrierend für den Rest des Jahres). Meine Erfahrung: Es hilft, wenn der Arbeitgeber VOR größeren Maßnahmen mit den Mitarbeitern klärt, wie das Budget eingeteilt werden kann. Vielleicht können die Zahnärzte auch in zwei Etappen arbeiten? So bleibt Budget für andere Leistungen. Die Motivation sinkt wirklich, wenn im August schon nix mehr da ist.


Antwort
Klaus B.
Beiträge: 6
(@klaus-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Stefan, das ist genau der Punkt, wo eine gute Kommunikation glänzt. Bei meinen Erfahrungen mit kleineren und größeren Unternehmen hat sich gezeigt: Mitarbeiter sind deutlich zufriedener mit ihrer bKV, wenn sie vorher verstehen, wofür ihr Budget reicht und wo die Grenzen sind. Zum Zahnersatz konkret würde ich empfehlen, dass die Mitarbeiter eine Kostenschätzung vom Zahnarzt einholen und diese VOR Maßnahmenbeginn mit euch klären – nicht danach. Das gibt Planungssicherheit auf beiden Seiten. Übrigens: Mitarbeiterbindung entsteht nicht durch volle Budgets, sondern durch Transparenz und Mitsprache. Das habe ich in meinen Projekten immer wieder gesehen.


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