Hallo zusammen,
wir stehen gerade in der Phase, wo viele Mitarbeiter ihre Jahresbudgets bei uns verplant haben – Zahnreinigung im Sommer, Sehhilfen vor dem Urlaub, die üblichen Sachen. Ich beobachte das mittlerweile im 8. Jahr der bKV bei uns und merke: Es gibt deutliche Unterschiede in der Nutzung zwischen den Abteilungen und Altersgruppen.
Mich interessiert: Wie sieht das bei Euch aus? Nutzen Eure Leute das Budget gleichmäßig übers Jahr verteilt oder gibt es bei Euch auch solche Häufungen? Haben sich da Muster herauskristallisiert, auf die ich bei der Tarifwahl achten sollte?
Ich überlege gerade, ob es Sinn macht, im nächsten Jahr die Budgetstruktur anzupassen oder ob ich eher an der Kommunikation arbeite, damit die Mitarbeiter das besser über die Monate verteilen. Freue mich auf Erfahrungsberichte aus der Praxis – was funktioniert bei Euch?
Grüße,
Stefan
Hallo Stefan B.,
sehr gute Beobachtung! Bei uns in der Firma sehe ich das ganz ähnlich – die Häufungen sind deutlich. Vor allem im Frühling und Sommer explodieren die Zahnanträge und Sehhilfen. Im Herbst wirds dann ruhiger, und Winter ist für viele schon wieder Budget-Ende.
Was ich über die Jahre gelernt habe: Das ist vollkommen normal und lässt sich eigentlich nicht so einfach umlegen. Die Leute planen halt bewusst vor Urlaub oder Saison. Das zu verhindern, ist wie gegen den Strom schwimmen – ich würde meine Energie da nicht verschwenden.
Besser finde ich, die Tarifstruktur entsprechend auszulegen. Nimm Module, die Zahnreinigung und Sehhilfen großzügiger abdecken, und bau vielleicht extra Pufferbereiche für Stoßzeiten ein. Das gibt dir und den Versicherern Planungssicherheit.
Die Kommunikation würde ich trotzdem nicht schleifen lassen – einfach, dass Mitarbeiter grundsätzlich wissen, was bis wann möglich ist. Aber erzwingen wollen, dass sie das Budget gleichmäßig nutzen? Da wir ich persönlich sparen.
Wie sind deine Erfahrungen mit den Versicherern bei solchen Schwankungen?
Klaus