Seite wählen

bKV-Budgets im Team...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Gelöst] bKV-Budgets im Team-Feedback: Wie nutzt ihr Mitarbeitermeinungen zur Optimierung?

4 Beiträge
4 Benutzer
11 Reactions
82 Ansichten
Klaus B.
Beiträge: 2
Themenstarter
(@klaus-bergmann99)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#97]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade mit einer Frage, die mich in meinen 18 Jahren in der Personalleitung immer wieder umtreibt: Wie systematisch nutzt ihr eigentlich das Feedback eurer Mitarbeiter zur Optimierung der bKV-Budgetausgestaltung?

Bei uns läuft das bisher eher ad-hoc ab – einzelne Kollegen sprechen an, dass sie mehr Zahnersatz-Budget bräuchten oder dass Sehhilfen nicht abgedeckt sind. Dann justieren wir nach. Aber ich frage mich, ob wir da nicht strukturierter vorgehen sollten, gerade jetzt im August, wenn man ohnehin das kommende Jahr plant.

Meine Überlegung: Wenn die Mitarbeiter selbst merken, dass ihre individuellen Bedürfnisse ernst genommen werden, könnte das die Bindungswirkung verstärken – nicht nur kurzfristig durchs Budget selbst, sondern durch das Gefühl, dass das Unternehmen zuhört. Gleichzeitig hätte die Geschäftsführung dann bessere Daten für die Kostenplanung.

Wie macht ihr das? Macht ihr Mitarbeiterbefragungen? Arbeitet ihr mit eurem Versicherer zusammen, um Nutzungsdaten auszuwerten? Oder ist das bei euch zu aufwändig?

Freue mich auf eure Praktiker-Erfahrungen!


3 Antworten
Markus W.
Beiträge: 14
(@markus8716)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Danke für den Input! Das klingt ja sehr strukturiert. Wie lange dauert bei euch so eine Umfrage ca., und bindet ihr die auch ins Onboarding ein, also auch den neuen Mitarbeitern zeigen, was das Budget abdeckt?


Antwort
Klaus M.
Beiträge: 2
(@klaus_1956)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das ist interessant, weil es genau an der Schnittstelle Kostenkontrolle und Mitarbeiterzufriedenheit ansetzt. Meine Erfahrung: Viele Arbeitgeber scheuen die regelmäßige Befragung, weil sie denken, das ist zu viel Verwaltungsaufwand. Aber tatsächlich spart man sich später die teureren Korrektionen und die Frustrationen, wenn Budget-Kategorien nicht genutzt werden.

Wir nutzen seit drei Jahren ein einfaches Feedback-Tool vom Versicherer – die machen jährlich eine Auswertung der Budgetnutzung pro Person und Kategorie. Daraus sieht man schnell: Wo ist echte Nachfrage, wo ist nur Verschwendung? Die steuerlichen Aspekte bleiben ja gleich, aber die Trefferquote bei der Mitarbeiterzufriedenheit steigt erheblich.


Antwort
Werner M.
Beiträge: 2
(@werner52)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Klaus, gute Frage! Bei uns hat sich eine jährliche kurze Umfrage bewährt – nicht zu aufwändig, eher drei, vier konkrete Fragen im Juli. Wir fragen: Was nutzt ihr am meisten? Was fehlt euch? Und: Wie wichtig ist die bKV für eure Entscheidung, bei uns zu bleiben?

Das Ergebnis geben wir dann direkt an den Versicherer weiter. Der kann mit seinen Daten (Leistungsmeldungen, Ausgabenquoten nach Kategorien) dann sehr konkret sagen: "Okay, Zahnersatz wird zu 87 Prozent des Budgets genutzt, psychologische Beratung nur zu 12 Prozent." Damit kannst du wirklich priorisieren und hast ne Begründung für die GF, wenn du Anpassungen vorschlägst. Bei uns hat das die Akzeptanz intern deutlich erhöht.


Antwort

Neue Beiträge

Teilen: