Hallo zusammen,
wir sind jetzt Anfang September und ich frage mich, wie andere mit der Situation umgehen: Das Jahresbudget läuft, viele Mitarbeiter haben noch nicht alle Leistungen genutzt, und ab Oktober wird's dann eng bis zum Jahreswechsel.
Mich interessiert: Wie kommuniziert ihr das Thema mit den Mitarbeitern? Sagen Sie ihnen aktiv, was noch möglich ist – Zahnarzt, Sehhilfen, Fitnessprogramme? Oder wartet ihr, bis Leute selbst nachfragen? Ich bin aus der IT und merke, dass gerade jetzt viele Kollegen bewusster werden, dass sie etwas machen könnten, aber auch unsicher sind, ob es sinnvoll ist oder ob man das Budget "verschwenden" darf.
Und noch eine Frage: Gibt es bei euch Unterschiede, ob Leute das Budget bis Ende des Jahres nutzen oder nicht? Hat das Auswirkungen auf ihre Zufriedenheit oder sogar auf ihre Kündigung?
Freu mich über eure Erfahrungen!
Markus
Markus, das ist eine gute Beobachtung für September. Aus meiner Erfahrung: Die meisten Unternehmen unterschätzen, wie sehr gerade die aktive Hinweis-Phase im Herbst zählt. Es geht nicht nur darum, dass Leute ihre Leistungen nutzen – es geht darum, dass sie spüren: Der Arbeitgeber denkt an sie. Das ist unterschätzt bei bKV-Tarifen.
Ich hab begleitet, wo Arbeitgeber im September bewusst kommunizieren und dann Feedback bekommen wie "Ah, das hätte ich ja noch machen können" – oder sogar "Das ist ja großzügig von euch". Das schafft einen anderen Eindruck als stille Budgets.
Eine Warnung noch: Wenn das Budget bis Jahresende ungenutz verpufft, wirkt das auch falsch rum – Mitarbeiter können sich ausgebeutet fühlen. Transparente Kommunikation ist da der Schlüssel. Bei mir gibt's dazu auch ein paar Gedanken zum September-Timing.
Klaus