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bKV-Leistungen vs. Eigenkosten: Wann zahlt sich das wirklich aus?

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Werner M.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@werner47)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#116]

Moin zusammen, ich bin jetzt 20 Jahre im Beruf und habe schon so manches erlebt. Meine aktuelle bKV verspricht mir ein schönes Jahresbudget, aber wenn ich ehrlich bin, frage ich mich, ob ich das realistisch ausschöpfe oder ob ich am Ende mehr bezahle als ich nutze.

Das Problem: Die meisten Anbieter rechnen mir vor, wie viel ich theoretisch sparen könnte – aber in der Praxis sieht das anders aus. Letztes Jahr hab ich meine Zahnersatz-Leistung nicht mal ausgereizt, weil die Zähne nicht ausfallen, nur weil es im Budget Geld gibt. Und bei der Brille das Gleiche.

Mich interessiert: Wie bewertet ihr das für euch selbst? Zahlt ihr tatsächlich weniger aus der Tasche, oder ist das Ganze für viele von uns einfach ein nettes Benefit auf dem Papier, das sich nicht auszahlt? Welche Leistungen lohnen sich wirklich, und bei welchen ist die bKV eher teuer Peanuts?

Ganz konkret: Wie findet man heraus, ob die Prämie gerechtfertigt ist?


1 Antwort
Thomas B.
Beiträge: 8
(@t-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Guter Punkt, Werner M.! Bei uns im Unternehmen hab ich das ähnlich beobachtet. Die Rechnung der Versicherer funktioniert halt mit Durchschnittswerten – aber nicht jeder nutzt die gleich intensiv.

Meine Erfahrung: Es lohnt sich am meisten bei regelmäßigen Leistungen wie Vorsorgeuntersuchungen, Zahnreinigung oder Physiotherapie. Das sind die Sachen, die man ohnehin macht. Zahnersatz und teure Brillen sind eher die Ausnahmen, da spielt das Budget weniger Rolle.

Konkret zur Frage, ob die Prämie gerechtfertigt ist: Ich schau mir an, was meine Mitarbeiter tatsächlich in Anspruch nehmen, nicht was theoretisch möglich wäre. Plus: Der Steuereffekt ist nicht zu verachten – bKV-Beiträge sind für den Arbeitgeber Betriebsausgaben. Das senkt die Effektivkosten erheblich.

Mein Tipp: Nimm einen Tarif mit niedrigerem Budget, dafür mit breiter Grundabdeckung. Dann trifft es jeden und die Quote ist realistischer.


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