Liebe Community,
Ich bin pensioniert und habe knapp 30 Jahre in der Personalentwicklung gearbeitet. In dieser Zeit habe ich alle möglichen Bindungsinstrumente kommen und gehen sehen – von Betriebsrenten über flexible Arbeitszeiten bis zu Weiterbildungsbudgets. Jetzt interessiert mich, wie die bKV mit Budgettarifen in der Realität funktioniert, ohne dass man ständig davon spricht.
Es geht mir nicht um Marketing-Versprechen, sondern um die stillen Momente: Ein Mitarbeiter, der eigentlich gehen wollte, bleibt, weil die Zahnreinigung zwei Mal im Jahr kostet und die Brille vom Budget kommt. Oder eine Fachkraft, die merkt, dass Vorsorgeuntersuchungen ernst genommen werden.
Meine Frage: In welchen konkreten Situationen haben Sie erlebt, dass eine gut strukturierte bKV Menschen gehalten hat – ohne dass es wie ein Zwang wirkt? Und wo zeigt sich im Herbst/Oktober besonders deutlich, ob Mitarbeiter ihre Budgets nutzen und damit «investiert» sind?
Ich sammle gerne Praxisfälle für eigene Überlegungen.