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[Gelöst] Einstieg nach Pause: Welche bKV-Kosten sind für kleine Unternehmen wirklich realistisch?

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Werner K.
Beiträge: 2
Themenstarter
(@wernerkoch)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#120]

Hallo zusammen,

ich steige nach 15 Jahren beruflicher Pause jetzt wieder ein und übernehme ab September die Leitung eines kleinen Unternehmens mit etwa 12 Mitarbeitern. Mein Vorgänger hat nie eine bKV angeboten – jetzt möchte ich das ändern und den Leuten etwas Gutes geben.

Aber ehrlich gesagt bin ich bei den Kosten und Steuerfragen etwas überfordert. Ich habe gelesen, dass man als Arbeitgeber die Prämien steuerlich geltend machen kann und dass Mitarbeiter Steuervorteil haben – aber wie funktioniert das konkret? Und was kostet mich eine bKV wirklich pro Mitarbeiter im Jahr?

Mich interessiert auch: Sollte ich die Kosten komplett tragen oder zusammen mit den Mitarbeitern aufteilen? Worauf muss ich bei der Lohnabrechnung achten, wenn ich das einführe?

Wäre dankbar für praktische Tipps von Leuten, die das bereits machen. Gibt es auch versteckte Kosten, die ich übersehen könnte?


2 Antworten
Thomas H.
Beiträge: 1
(@t-henning)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Werner,

freut mich, dass du diesen Schritt gehst! Bei 12 Mitarbeitern ist eine bKV absolut machbar. Aus meiner Erfahrung in einem ähnlich großen Unternehmen: Mit Budgettarifen rechne ich für einen guten Mix zwischen Zahnersatz, Sehhilfen und Wellness mit etwa 40–60 Euro netto pro Mitarbeiter und Monat.

Zum Steuerlichen: Die Prämien sind als Betriebsausgabe voll absetzbar für dich. Für den Mitarbeiter bleibt es lohnsteuerfrei, wenn die Kosten im Rahmen der Freigrenze von ca. 600€ pro Jahr bleiben – das ist bei Budgettarifen normalerweise kein Problem.

Mein Tipp: Finanziere es die erste Zeit komplett selbst, um die Akzeptanz zu steigern. Bei der Lohnabrechnung muss dein Lohnabrechnungsbüro die Prämien als Sachleistung eintragen – das ist ein einfaches Häkchen bei modernen Systemen.

Welcher Anbieter interessiert dich denn? Da gibt es zwischen den Anbietern erhebliche Unterschiede.


Antwort
Thomas B.
Beiträge: 8
(@t-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Wichtig ist auch: Mach vorher eine kleine Abfrage bei deinen Mitarbeitern, welche Leistungen ihnen am meisten bringen würden. Bei mir hat sich gezeigt, dass die Rückengesundheit und Zahnersatz ganz oben stehen – das reduziert auch Ausfallzeiten. Ich teile die Kosten mittlerweile 50/50 mit dem Team, kommt besser an.


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