Hallo zusammen,
wir haben bei unseren Beratungen immer wieder die gleiche Herausforderung: Arbeitgeber investieren in bKV-Budgettarife mit guten Absichten, aber am Ende können viele nicht konkret sagen, welcher finanzielle oder personelle Benefit wirklich rausgekommen ist. Klar, die Mitarbeiterzufriedenheit steigt – das sehen wir in Umfragen. Aber wie quantifiziert man das für die Geschäftsführung?
Ich würde gerne von euch wissen: Wie messt ihr den Return on Investment eurer bKV-Lösungen? Welche KPIs nutzt ihr – Fluktuationsrate, Krankheitstage, Recruiting-Erfolgsquote? Und wie transparent könnt ihr das in der Kostenrechnung darstellen, ohne dabei in Marketing-Sprech zu verfallen?
Habe selbst mit einigen Unternehmen gearbeitet, die ihre bKV-Budgets am Ende des Jahres neu evaluieren mussten, weil der CFO sagte: "Schön, aber wo ist der bewiesene Mehrwert?" Interessiert mich, wie ihr das handhaben.
Ehrlich gesagt: ich tracke hauptsächlich Fluktuation und Krankheitstage, sonst wird's zu kompliziert. Alles andere ist Guesswork.
Guter Punkt. Bei uns im Mittelstand war das konkrete Kennzahl: Bewerbungsqualität und Zusage-Quote bei Neuvermietungen von Stellen. Die bKV war oft der entscheidende Faktor, dass Kandidaten zugesagt haben statt zur Konkurrenz zu gehen. Das lässt sich relativ leicht abbilden in Euro. Plus: Gehaltsersparnis durch weniger externe Personalberatung nötig – die Leute kommen von allein, wenn bKV da ist. Nach 2 Jahren war das Investment amortisiert.
Ein wichtiger Gedanke von dir, Helmut. Aus meiner Praxis in der bKV-Branche sehe ich oft, dass Unternehmen die indirekten Effekte unterschätzen. Nicht nur Fluktuation sinkt, sondern auch die Produktivität steigt messbar. Mitarbeiter mit besserer Zahngesundheit und Sehhilfen-Versorgung haben weniger Ausfallzeiten und konzentrieren sich besser. Budgettarife sind ideal dafür, weil sie planbar sind – keine versteckten Kosten. Ich würde empfehlen: Ein einfaches Tracking-Sheet mit Before/After für 24 Monate. Das reicht der Geschäftsführung meist völlig aus.