Hallo zusammen, wir führen gerade eine bKV mit Budgettarif ein und ich bin ehrlich gesagt noch unsicher, wie wir das so gestalten, dass es wirklich bei der Bindung hilft. Auf dem Papier klingt alles gut – jeder bekommt sein Budget, kann es flexibel nutzen – aber in der Realität? Ich frage mich:
Wie communiciert ihr so etwas, dass Mitarbeiter tatsächlich verstehen, was sie davon haben? Und noch wichtiger: Wie verhindert ihr, dass das Budget am Ende doch nur abgerufen wird für Zähne und Brille, weil die Leute gar nicht wissen, was sonst noch möglich ist?
Unsere Projektteams sind recht jung, aber es gibt auch ein paar erfahrene Mitarbeiter, die wir definitiv halten möchten. Lohnt sich die bKV bei unterschiedlichen Altersgruppen gleich gut? Oder müsst ihr bei eurer Planung da differenzieren?
Freue mich auf praktische Tipps, die über die Standard-Kommunikation hinausgehen.
Vielen Dank!
Hallo Markus, gute Frage. Aus meiner Zeit in der Personalverwaltung kann ich sagen: Das entscheidende ist, die Budgets nicht abstrakt zu lassen. Viele Arbeitgeber verteilen ein Budget und wundern sich, dass Mitarbeiter damit nicht viel anfangen.
Wir haben damals bewusst Beispiele gegeben – nicht als Anleitung, sondern als Inspiration. "Dieses Budget deckt zum Beispiel zwei Zahnarzttermine plus einen Präventionskurs" oder "Osteopathie, wenn dein Rücken zu sehr zieht". Das macht es greifbar.
Zur Altersgruppe: Ja, absolut unterschiedlich. Jüngere nutzen oft Fitnesszuschüsse und Prävention, ältere eher Zahnersatz und Spezialistenbesuche. Wenn du das bei der Tarifwahl berücksichtigst, wirkt die bKV tatsächlich stärker. Das habe ich mehrfach gesehen.
Schreib mal, welche Altersmischung ihr habt – vielleicht lässt sich da was optimieren.